Ich war lange die Frau, die alles schafft.

 

Hey, ich bin Corinna. Mama von drei wundervollen Töchtern, seit 19 Jahren verheiratet und eine Frau, die lange geglaubt hat, dass sie alles schaffen kann, wenn sie sich nur genug anstrengt.

Ich habe organisiert, geplant, Verantwortung übernommen und funktioniert. Beruflich war ich viele Jahre als Purser bei der Lufthansa tätig. Nebenbei habe ich mich immer weitergebildet, unter anderem in Design und im Verständnis für Menschen. Und meine Liebe zu schönen Räumen war schon immer da.

Gleichzeitig war mein Leben voll. Mein Alltag war voll, mein Kopf war voll und auch mein Zuhause war voller Dinge. Dinge, die sich über die Jahre angesammelt hatten, die ich immer wieder von A nach B räumte, um die ich mich kümmerte und die irgendwie selbstverständlich zu meinem Leben gehörten.

Ich hatte nie wirklich hinterfragt, wie viel Kraft mich das alles kostete. Ich war es gewohnt, weiterzumachen, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen und mich um das zu kümmern, was gerade anstand.

Bis irgendwann nichts mehr ging.

2022 kam der Punkt, an dem mein Körper die Notbremse zog. Ich hatte zu lange funktioniert, meine eigenen Grenzen übergangen und immer geglaubt, ich müsste einfach weitermachen.

Plötzlich ging das nicht mehr.

Ich hatte Angst, dass ich nie wieder richtig auf die Beine kommen würde. Dass ich mir mit all dem, was ich mir über die Jahre aufgebaut hatte, selbst etwas geschaffen hatte, das mich am Ende kaputtmachte.

Von einem Tag auf den anderen musste ich mein Leben stark vereinfachen. Ich musste Dinge loslassen, Ansprüche aufgeben und mich mit mir selbst beschäftigen. Mit meinen Gewohnheiten, meinen Überzeugungen und der Frage, warum ich so lange geglaubt hatte, alles allein schaffen zu müssen und überhaupt ständig so viel leisten zu müssen.

Ich habe mir Hilfe geholt und in dieser Zeit mehr über mich gelernt als in den 45 Jahren davor.

Und ich habe angefangen, mein Zuhause mit anderen Augen zu sehen.

Es wurde zu meinem Anker.

Früher hatte ich gar nicht richtig wahrgenommen, wie viel Aufmerksamkeit und Energie die vielen Dinge um mich herum beanspruchten. Wie oft ich suchte, rumräumte, überlegte und mir vornahm, endlich etwas zu verändern.

Als ich anfing, zu reduzieren, wurde es nach und nach ruhiger. Ich habe Dinge losgelassen, die ich nicht mehr brauchte, Abläufe verändert und bewusster entschieden, womit ich mich umgeben möchte.

Mit jedem Schritt entstand mehr Klarheit. Ich musste weniger suchen, weniger entscheiden und weniger im Kopf behalten. Mein Zuhause wurde zu einem Ort, an dem ich nicht noch mehr leisten musste. Ich konnte mich hinsetzen, meinen Kaffee trinken, durchatmen und einfach da sein.

Und irgendwann habe ich gemerkt, dass es um viel mehr ging als um meine Wohnung.

Ich hatte nicht nur weniger Dinge. Ich hatte wieder mehr Zeit, mehr Energie und mehr Raum für das, was mir wirklich wichtig war. Für meine Familie, meine eigenen Interessen und für mich selbst. Ich hatte automatisch nicht nur Dinge losgelassen, sondern durch diese Klarheit auch Menschen, Vergleiche und die Erwartunghaltung an mich selbst. 

Ich wünschte, ich hätte früher verstanden, wie viel sich verändern lässt, wenn man anfängt, genauer hinzuschauen.

Heute weiß ich, warum ich diese Arbeit mache.

Ich weiß, wie es ist, wenn man nach außen alles hinbekommt und sich trotzdem innerlich ständig unter Druck fühlt. Wenn man sich vornimmt, etwas zu verändern, aber nicht weiß, wo man anfangen soll. Wenn man schon so viel versucht hat und irgendwann an sich selbst zweifelt.

Und ich weiß, dass es selten damit getan ist, einfach nur eine Schublade nach der anderen auszuräumen.

Manchmal müssen wir erst verstehen, warum uns das Loslassen so schwerfällt. Manchmal brauchen wir jemanden, der mit uns Entscheidungen trifft, Ordnung in das Chaos bringt und uns hilft, endlich ins Tun zu kommen. Und manchmal müssen wir überhaupt erst herausfinden, wie wir eigentlich leben möchten und was wir wirklich brauchen.

Genau deshalb verbinde ich heute Reduktion mit Interior Design und einem Blick auf die Gewohnheiten und Bedürfnisse, die unseren Alltag prägen.

Ich möchte dir nicht sagen, wie du wohnen sollst. Ich möchte mit dir herausfinden, was zu dir gehört, was dich unnötig belastet und wie wir dein Zuhause so gestalten können, dass es wirklich zu deinem Leben passt.

Nicht mit dem Ziel, möglichst wenig zu besitzen. Sondern genau das für dich Richtige - damit du nicht länger so viel Zeit und Energie an Dinge verlierst, die dir gar nicht wichtig sind. Damit du dich in deinen eigenen vier Wänden nicht mehr überfordert fühlst, sondern dich gerne dort aufhältst. Damit du nicht immer wieder von vorne anfangen musst, sondern eine Grundlage schaffst, die im Alltag funktioniert.

Ich möchte, dass du irgendwann durch deine Haustür kommst und spürst: Hier bin ich richtig. Hier muss ich nicht erst noch tausend Dinge erledigen. Hier darf ich einfach sein.

Und ich möchte dir helfen, diesen Weg tatsächlich zu gehen. Nicht nur darüber nachzudenken oder es dir immer wieder vorzunehmen, sondern gemeinsam die Veränderungen umzusetzen, die du allein bisher nicht geschafft hast.

Denn ich weiß, wie viel Kraft es kosten kann, immer weiterzumachen, obwohl man längst merkt, dass sich etwas ändern muss.

Und ich weiß, wie viel sich verändern kann, wenn man endlich anfängt, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Von Herzen,

deine Corinna 🤍

Better Home. Better Life.

Deine Corinna

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